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Geiseltal 
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Siedlungsgebiet Oberes und Unteres Geiseltal

Das Geiseltal verdankt seinen Namen dem Fluss Geisel. Die Geisel floss genau durch das Gebiet riesiger Braunkohlenlagerstätten und wurde nach und nach immer weiter nach Süden verlegt. Nach Abschluss der Flutung des Sees wird die Geisel mittels entsprechender Ein- und Auslaufbauwerke einen natürlich Zu- und Abfluss des größten Binnensees Deutschlands darstellen.

 

Mit einer Einwohnerdichte von 139,7/km2 spiegelt das Gebiet ziemlich genau die durchschnittliche Einwohnerzahl pro qkm in Sachsen-Anhalt (129,6 E/qkm) wider. Die Einwohnerdichte ist im Vergleich zu Deutschland mit 258E/qkm eher dünn. Die agrarische Prägung wird durch die lokalen Ballungszentren Mücheln (198) und Braunsbedra (264) durchbrochen. Dem stehen Gemeinden mit nur um die 50 E/qkm wie Branderoda, Gröst, uhd Klobikau gegenüber.

 

Mücheln, Merseburg, Weißenfels bieten Beschäftigungpotential. Zur infrastrukturiellen Entwicklung des Nahe bei den Ballungsgebieten Halle-Leipzig liegenden Geiseltalgebietes wurde in den zurückliegenden Jahren viel getan. Der Flughafen Leipzig-Halle liegt ca. 40 km entfernt. Das Geiseltal ist über die  Bahnverbindung Merseburg-Querfurt an das Schienennetz der DB AG angeschlossen. Die Autobahnen A9, A 38, A 143, A 14 sichern schnelle Transportwege.

Hinreichend erschlossen ist das Gebiet durch die gut ausgebauten Landesstraßen B178, B180 und B163, L179, L181 sowie L183

 

Druckversion     Stand:  30.09.2004