VereinGeschichte der Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL Wie entstand die Maschinenhalle? Anliegen des Vereines
Geschichte der Zentralwerkstatt PFÄNNERHALLMit dem Ende des Bergbaus im Geiseltal 1993 sollte auch das Ende der Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL kommen. Ihr Abriss war bereits beschlossen. Einem engagierten Personenkreis um Herrn Dr. Peter Luckner, Dozent an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle, ist es zu verdanken, dass die Zentralwerkstatt erhalten blieb.
1997 wurde der Förderverein "Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL Geiseltal" e. V. gegründet.
1999/2000 erfolgte die denkmalgerechte Sanierung und der Umbau von Pfännerhall. Wie entstand die Maschinenhalle?Die Hallesche Pfännerschaft ließ 1923 - 28 die einstige "Mechanische Werkstatt" in unmittelbarer Nähe der Brikettfabrik Braunsbedra östlich der Halde "Pfännerhall" errichten. In dieser Werkstatthalle wurden die erforderlichen Arbeiten zur Reparatur der Maschinen und Anlagen der Brikettfabrik ausgeführt.
Im vorderen Bereich der Halle befanden sich die maschinentechnischen Bereiche und die zentrale Reparaturwerkstatt für Schweißzeuge, welche für das gesamte Braunkohlenwerk Geiseltal und hier tätige Fremdfirmen zuständig war.
Im hinteren Bereich der Halle wurden E-Lok- und Wagenreparaturen ausgeführt. In den Spitzenzeiten waren 180 Arbeitskräfte in sechs Meisterbereichen in der Werkstatthalle beschäftigt.
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 Werkstatt 1938 - Lehrlinge
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 Brikettfabrik "Pfännerhall" in Braunsdorf, um 1900
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 Verwaltungsgebäude und Waschkaue des Werkes Pfännerhall
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Anliegen des Vereines |  | 
 Luftaufnahme Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL
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 Halle von Innen
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1997 wurde der Förderverein "Zentrum für Zukunftstechnologie, Kunst und Design Zentralwerkstatt PFÄNNERHALL Geiseltal" e. V. gegründet. Er erarbeitete ein Nutzungskonzept, das Werkstattprinzip, das Prinzip der Nutzungsdauerverlängerung aufgreifend und im modernen Sinn weiterführend. Dieses Konzept wird nun schrittweise realisiert.
Hier soll die Entwicklung des Geiseltales - einst Bergbau- und Chemieregion, bekannt geworden als einer der weltweit ergiebigsten Fossilienfundorte, nach dem Bergbau eine von unübersehbaren Umweltschäden gezeichnete Landschaft nunmehr in einem umfassenden Sanierungs- und Rekultivierungsprozess, zukünftig geprägt durch den Geiseltalsee, dem dann größten künstlichen See Europas - gestalterisch, kulturell und wissenschaftlich begleitet werden.
Ein Teil der Arbeit von PFÄNNERHALL ist es, die Geschichte des Geiseltales und seine Neugestaltung zu einer Zukunftsregion mit Arbeit und Lebensqualität auch außerhalb der Region bekannt zu machen und vielfältige Angebote für die Bewohner des Geiseltales und seine Besucher zu schaffen.
Besonders wichtig sind Kontakte zu all denjenigen, die  | | auf ähnlichen Feldern Erfahrungen haben,
|  | | sich für unsere Arbeit interessieren,
|  | | sich für eine Mitarbeit begeistern können.
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